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Familienhebammen - Ein Arbeitsfeld der Frühen Hilfen beim SkF

Seit März steht jungen Familien in Krefeld eine neue Hilfseinrichtung zur Verfügung: Der SkF hat gemeinsam mit dem DKSB je eine Familienhebamme mit 19,5 Stunden beschäftigt, die Eltern in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes begleitet und berät. Das Projekt trägt den Namen "Gemeinsam ins Leben".
Diese gesellschaftliche Aufgabe hat der SkF bereits seit mehren Jahren in den Fokus genommen und sich mit der
bundesweiten SkF-Initiative "Guter Start ins Leben" unter wissenschaftlicher Begleitung der großen Herausforderun gestellt. So entwickelte sich das Gesamtkonzept ein Modulbausteinweise, das unter vielen weiteren auch die Familienhebammendienste beinhaltet und schon an vielen Orten etabliert ist. Auch die Familienpatenschaften und ein Café Angebot wie es der SkF vorhält gehören zu festen Bausteinen des Konzepts "Guter Start ins Leben".
Die zwei Familienhebammen Katja Schäfer (DKSB) und Nadine Matthäus (SKF) stellten den rund 40 Zuhörern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen kurz sich und ihre Tätigkeit vor. Beide haben ursprünglich als Hebamme gearbeitet und die Frauen vorwiegend in der Mutterschaft und Nachsorge betreut. Nun reicht ihr Aufgabenfeld weit in
pädagogische und gesundheitliche Fragen hinein.
Sozialarbeiterinnen seien sie jedoch nicht, betonte Jennifer Jaque-Rodney, Koordinatorin im Netzwerk der Frühen Hilfen und Ausbilderin der Familienhebammen.
Sie erfüllten eher eine Lotsenfunktion, indem sie bei Bedarf die passende weiterführende Begleitung vermitteln.
Die Besuche der Familienhebammen finden in der Regel ein-bis dreimal wöchentlich statt.

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet, dabei wird eine Fortführung des Angebotes über diesen Zeitraum hinaus angestrebt um die Bedarfe mehr abdecken zu können.

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