Wohngruppe Mamamia - Mutter/Vater-Kind-mit Clearingauftrag

Kontakt

Ansprechpartnerin:

Leitung: Rebecca Pavlic

Wohngruppenleitung: Dominik Ruhnau

Verwaltung: Anita Hollenders

Anschrift: Lindenstr. 31, 47798 Krefeld
Telefon:

0 21 51 / 65 025-10

Leitung, Rebecca Pavlic: -12
Verwaltung, Anita Hollenders: -10
Pädagogisches Team: -11

Fax: 0 21 51/ 65 025-20
Email: mamamia@skf-krefeld.de
Flyer Download: hier klicken
Sprechzeiten Büro: Wochentags von 9-16 Uhr
Öffnungszeiten: ganztägig 

 

Die Einrichtung

Die stationäre Jugendhilfeeinrichtung Wohngruppe Mamamia ist eine Mutter/Vater-Kind-Wohngruppe mit Clearingauftrag, die im Januar 2020 gegründet wurde.

Wir bieten schwangeren Frauen und Müttern/ Vätern mit Kind: 

  • Klärung ihrer Situation
  • Gemeinsames Finden einer Perspektive
  • Leben in der Gruppe bzw. einer Wohnung
  • Stärkung ihrer Fähigkeiten und Ressourcen
  • Information, Hilfe und Unterstützung im Alltag
  • Kinderbetreuung
  • Vorbereitung und Hilfe beim Start in die Selbstständigkeit

Inhalte der Maßnahme 

  • ganzheitliche Anamnese innerhalb der ersten Wochen 
  • vorrangig Video- und Interaktionsbeobachtung
  • punktuelle Aspekte von Anleitung und Begleitung
  • Gespräche und Reflektion
  • fortlaufende Dokumentation
  • fundiertes Berichtswesen
  • Sicherstellung des Kindeswohls
  • Berücksichtigung des Umfeldes für zukünftiges Hilfesystems
  • Vermittlung externer Hilfen im Bedarfsfall
  • rechtzeitige Installierung von Anschlusshilfen vor Ablauf der Maßnahme

Anschlussmaßnahme: nach Durchlauf der Clearing-Maßnahme und bei entsprechender Perspektivempfehlung können Mütter/ Väter mit Kind(ern) zur individuellen Verselbstständigung ins Sozialpädagogisch Betreute Wohnen aufgenommen werden.

Aussenansicht des St. Irmgardis

Anzahl der Plätze, Wohnraum und Ausstattung

Insgesamt verfügt die Einrichtung über 12 Plätze Mütter/Väter mit ihren Kindern.

Die Doppelzimmer haben eine Größe von ca. 20 cm² und sind voll möbliert.
Im 1. und 2. Obergeschoss des Vorderhauses werden zwei Etagen mit gleicher Aufteilung vorgehalten.
Jede Etage verfügt über 3 möblierte Doppelzimmer (insgesamt ca. 20 m²) mit TV- und Internetzugang im
Mutter-/Vaterzimmer und Wickelkommode im Kinderzimmer, die mit einer Zwischentür miteinander verbunden sind.
Der Wohnraum kann individuell gestaltet werden und einzelne Möbelstücke mitgebracht werden.
Zimmerbeispiel Fotos:
 
Foto folgt
 
Jede Etage verfügt über zwei Bäder und eine separate Toilette, sowie eine Teeküche, die vom Flur aus zugängig sind.
Im Mutter/Vater-Kind-Wohnen stehen somit insgesamt sechs Wohneinheiten zur Verfügung.
Die Mutter/Vater-Kind-Wohngruppe Mamamia ist in einem dreistöckigen Wohnhaus mit insgesamt 450 m² mit einem geschützten Innenhof in der Krefelder Innenstadt untergebracht.
Das Haus bietet daher eine sehr gute Infrastruktur, in direkter Umgebung befinden sich Ärzte, Schulen, diverse Geschäfte, Kinderarztpraxen.
Es gibt einen ca. 230 m² großen Innenhof, der mit ansprechenden Gartenmöbeln zur Entspannung bei warmen Wetter und kleineren Spielgeräten einlädt sowie einen Terrassenbereich im ersten Obergeschoss.
Foto Innenhof folgt
Im Zwischentrakt und Hinterhaus sind Besprechungs-, Gruppenräume, eine große Küche sowie ein großes Wohnzimmer (Aufenthaltsraum) mit direktem Ausgang zur Terrasse und dem anliegenden Kinderspielzimmern, die aus drei ineinander übergehende und miteinander verbundene Spielbereiche für die Kinder bestehen, untergebracht.

Freie Kapazitäten

3 Plätze

für Clearing Mutter/Vater/Kind

Zielgruppe

Eine Aufnahme ist für einen begrenzten Zeitraum von 3 bis maximal 12 Monaten auf der Grundlage der § 19, § 27, § 34, § 41 und § 42 als geplante Inobhutnahme SGB VIII möglich.

Zielgruppe sind Schwangere ab dem 7.Schwangerschaftsmonat, minderjährige und volljährige Mütter/Väter mit ihren Kindern.

Insbesondere sind Mütter/Väter mit ihrem Kind aufzunehmen, bei denen:

  • nicht klar ist, ob bzw. welche Hilfeform sie benötigen und annehmen können
  • vom Jugendamt eine Inobhutnahme oder Fremdunterbringung des Kindes in Betracht gezogen wird
  • es zu einer Inobhutnahme gekommen ist und die Bedingungen für eine Rückführung des Kindes unklar ist

Nicht geeignet sind Mütter/Väter:

  • mit chronifizierter psychischer Erkrankung
  • mit akuter schwerer Suchtproblematik
  • mit Verurteilungen wegen schweren Straftatbeständen
  • die eine Aufnahme verweigern
  • akute Selbst- und Fremdgefährdung
Aussenansicht des St. Irmgardis

Ziele:

Ziel einer Maßnahme ist es, die Ressourcen und den Hilfebedarf der Mütter/ Väter zu ermitteln, sie zu unterstützen und zu stabilisieren, sie anzuleiten und ihnen bei der Betreuung und Versorgung ihrer Kinder zu helfen.

Die Aufnahme dienst zur Klärung ihrer persönlichen Situation und zur Zukunftsplanung von Mutter/Vater und Kind.

Die Maßnahme ist intensiv und kurzfristig (3-12 Monate).

Durch eine fundierte, pädagogische Diagnose mit fachlicher Einschätzung dient sie auch der Sicherstellung des Kindeswohls.

Das Angebot umfasst Angebote mit unterschiedlicher Betreuungsintensität im stationären Bereich sowie ein flexibles Hilfsangebot mit niederschwelliger Betreuung.

Ziele der Maßnahme sind neben der Diagnostig und Perspektiventwicklung gf. die Vermittlung externer Hilfen und eine rechtzeitige Installierung von Anschlusshilfen.

Verselbständigung und Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen:

Wenn die Mutter/ der Vater nach Abschluss des Clearings mit dem Kind zusammen eigenständig leben soll, besteht  die Möglichkeit einer Anschlussmaßnahme und damit in eine Trainingswohnung zu wechseln und so in das Sozialpädagogisch betreute Wohnen überzugehen. Hier kann sich die Beziehung zwischen Mutter/ Vater und Kind mit fachlicher Unterstützung weiterentwickeln. Außerdem bekommt die junge Familie Hilfe bei der Haushaltsführung und der Alltagsstrukturierung, um die Verselbständigung für beide zu ermöglichen.

Das SBW ist eine Betreuungsform, die auf den Grundfertigkeiten von Selbständigkeit der/des Mutter/Vaters aufbaut und auf das völlig eigenständige Wohnen abzielt. Es bietet der/dem Mutter/Vater die Kontinuität der Weiterführung des Erziehungsprozesses im Sinne lösungsorientierten Arbeitens an.

Mutter/Vater und Kind erhalten hier weiterhin Unterstützung im Hinblick auf die veränderte Wohnform und vorab bereits Hilfe bei Klärung der finanziellen Situation.

Aussenansicht des St. Irmgardis

Geplante Inobhutnahme

Die genannten Personengruppen können in einer sogenannten geplanten Inobhutnahme gemäß § 42 SGB VIII ebenfalls aufgenommen werden. 

Da der Auftrag ebenfalls eine Sicherung des Kindeswohles beinhaltet und einen Schwerpunkt in der Klärung der Erziehungsfähigkeit von Mutter/Vater hat, kann gemäß §42 SGB VIII unter Berücksichtigung des Aufnahmeverfahrens aufgenommen werden. Eine akute Adhoc-Aufnahme nachts durch die Polizei oder durch das Jugendamt außerhalb der üblichen Behördenzeit ist nicht möglich.

Das Team:

In unserem erfahrenen Team arbeiten Erzieher/innen, Sozialpädagogen/innen, Kinderpfleger/innen, Psychologen/innen, Kinderkranenpfleger/innen und eine Verwaltungskraft. Um Erfahrungen in der Heimerziehung machen zu können, freuen wir uns auch über Praktikantinnen und Bundesfreiwilligendienstler.

Alle Pädagoginnen haben Kompetenzen in den relevanten Themenbereichen, wie Sexualpädagogik Diagnostik, videogestütztes Arbeiten, systemisches Arbeiten, Führung von Gruppen, Freizeitpädagogik und vielem mehr.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet:

  • wertschätzend, ressourcenorientiert und transparent
  • klärt mit Ihnen den Arbeitsauftrag
  • betrachtet jeden Fall ganzheitlich und systemisch
  • stellt 24-Stunden-Betreuung sicher.

Spenden

 

Der Betreuungsverbund St.Irmgardis dankt allen Menschen, die unsere Arbeit tatkräftig unterstützen.
Sollten auch Sie mehr über unsere Einrichtung wissen wollen, rufen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne. Wie Sie uns mit Ihrer Spende unterstützen können, erfahren Sie, indem Sie im linken Menü auf den Menüpunkt Spenden klicken.